Wer gewinnt höher? Die Antwort auf diese Frage entscheidet darüber, wer aus der Pole Position in die Playoffs zur 1. Bundesliga startet. Die Kegler des SC Reckenfeld empfangen am letzten Spieltag der Normalrunde die SK Mülheim, Konkurrent TG Herford hat die Zweitvertretung des SK Heiligenhaus zu Gast. Beide Spiele beginnen am Samstag um 13 Uhr.
Die Ausgangsposition in diesem Fernduell könnte spannender kaum sein: Reckenfeld und Herford liegen punktgleich auf den Plätzen eins und zwei, der SCR hat im bisherigen Saisonverlauf einen Einzelwertungspunkt mehr gesammelt als der Erstliga-Absteiger. Und eben diese Wertung dürfte am Ende den Ausschlag geben, ob man mit drei oder vier Punkten Vorgabe in die Aufstiegsrunde geht. Denn dass beide Aufstiegsaspiranten ihre Heimspiele gewinnen werden, daran besteht kein ernsthafter Zweifel. Möglicherweise kommt es also auch darauf an, mit welcher Einstellung und welchem Personal die jeweiligen Gästeteams anreisen.
Die Herforder haben den Vorteil, dass es für Heiligenhaus wohl um nichts mehr geht, während Mülheim noch reelle Chancen hat, sich als Vierter für die Meisterrunde zu qualifizieren. Auf der anderen Seite haben die Mülheimer in der Vergangenheit am Wittlerdamm noch nie Bäume ausgerissen. In der Vorsaison kassierten sie sogar „zu 21“ die Höchststrafe. Ein Ergebnis, mit dem die Reckenfelder dieses Mal Platz eins buchen würden. Doch Zahlen aus dem letzten Jahr zählen bekanntlich gar nichts!
„Wir müssen uns auf unser Spiel fokussieren. Alles andere wird sich zeigen“, sagt SCR-Teamsprecher Andre Ahlers. Für Robin Graes, der die maximale Zahl von Einsätzen in dieser Saison schon erreicht hat, rückt Dieter Stumpe nach zuletzt starken Heimleistungen in der Zweiten wieder ins Team.
SCR: Andre Ahlers, Jonas van Raalte, Nick von Voss, Michael Schlüter, Julian Geerdes, Dieter Stumpe