SC Reckenfeld 1928 e.V.

Spiel der Zweiten fällt aus

In der Westfalenliga machte die SCR-Reserve einen großen Schritt in Richtung Meisterschaft – und das, ohne eine Kugel in die Hand zu nehmen. Denn der direkte Konkurrent, ESV Minden, sagte das Spitzenspiel in Reckenfeld aufgrund personeller Probleme kurzfristig ab. Das Angebot der Reckenfelder, die Partie zu einem späteren Zeitpunkt nachzuholen, schlugen die Mindener aus. Den Reckenfeldern fehlt damit zum Titelgewinn noch ein Sieg bei noch zwei ausstehenden Spielen.
Die SCR-Dritte verlor das Kellerduell in der anderen Westfalenliga-Staffel beim KV Dortmund mit 0:3 (28:50/ 3817:4595). Frank Reinker (757), Frank Stallmeier (753) und Markus Klaus (744) waren die besten Kegler auf Reckenfelder Seite. Die 4. Mannschaft des SCR verlor 0:3 (14:22/ 2965:3087) bei der KV Gütersloh-Rheda. Helmut Kenning (774) war Bester seines Teams. Fabian Howe (760) fehlte am Ende ein Holz, um seinem Team den Zusatzpunkt zu sichern.
In der Bezirksliga entschied die SCR-Fünfte das vereinsinterne Derby gegen die Sechste mit 3:0 (25:11/ 2807:2696) für sich. Hendrik Nytz stach mit 726 Holz heraus.

SCR besiegt Helmstedt klar

Am Ende war es dann doch die erhoffte klare Angelegenheit: Die Zweitliga-Kegler des SC Reckenfeld setzten sich gegen den KSV Helmstedt deutlich mit 3:0 (56:22/ 5116:4416) durch und machten damit einen weiteren Schritt in Richtung Playoffs. Die Gäste aus Niedersachsen präsentierten sich lediglich Startblock mit Michael Heim (791 Holz) und Timo Polk (824) zweitligatauglich und werden es in dieser Form wohl auch in der Abstiegsrunde schwer haben.
Der SCR bot dagegen kaum eine Angriffsfläche: Jonas Müller steigerte sich von Bahn zu Bahn und erzielte mit 904 Holz eine neue persönliche Bestleistung. Andre Ahlers ließ es nach eindrucksvollen 242 Holz auf seiner Anfangsbahn etwas lockerer angehen und kam schließlich auf starke 859. Reckenfelds Vorsprung betrug damit bereits 148 Holz – und es sollte noch deutlicher werden. Michael Schlüter bestätigte im Anschluss seine gute Form mit 844 Holz. Nick von Voss trumpfte mit 868 Holz erneut stark auf – kaum zu glauben: sein “schwächstes” Heimergebnis in dieser Saison. Die Gäste hatten dem mit Burghard Träger (761) und Pasqual Eberlein (663) nichts entgegen zu setzen.
Im Schlussblock brauchte Udo Reinker eine Bahn, um seine Nervosität bei seinem Zweitliga-Heimdebüt abzulegen. Am Ende spielte er solide 808 Holz, womit er fünf Helmstedter hinter sich ließ. Dieter Stumpe vergab mit einer schwachen Bahn 4 eine mögliche Top-Zahl, kam aber am Ende routiniert auf 833, womit er auch den besten Gästespieler hinter sich ließ.
In der Tabelle bleibt der SCR punktgleich mit Waldbrunn-Hadamar, das am Wochenende überraschend klar in Wattenscheid gewann. Langenfeld/Paffrath liegt zwei Punkte dahinter in Lauerstellung im Kampf um die Playoff-Plätze.

SCR hat den KSV Helmstedt zu Gast

Auf dem Papier ist es das leichteste Spiel der Saison: Die Zweitliga-Kegler des SC Reckenfeld haben am Samstag (14 Uhr) den KSV Helmstedt zu Gast. Der Aufsteiger aus Niedersachsen hat in der neuen Liga nie so richtig Fuß gefasst, liegt abgeschlagen auf dem letzten Tabellenplatz und gilt auch in den bevorstehenden Playdown-Spielen als erster Abstiegskandidat.
Folglich lastet der Druck am Samstag ausschließlich auf den Reckenfeldern, die sich im Rennen um die Playoff-Plätze keinen Ausrutscher erlauben dürfen. Und gerade hier lauert die Gefahr: Denn dass die Helmstedter für eine Überraschung gut sein können, haben sie in dieser Saison bei ihrem bislang einzigen Auswärtspunktgewinn auf den schwierigen Bahnen in Kassel gezeigt. “Wir sollten das Spiel also nicht auf die leichte Schulter nehmen”, sagt SCR-Teamsprecher Andre Ahlers. Schließlich hat der Gast nichts zu verlieren – anders als die Reckenfelder.
Für den verletzten Stefan Lampe rückt Udo Reinker ins Team. Für ihn ist es nach zwei überzeugenden Auswärts-Einsätzen die Zweitliga-Heimpremiere. Die Aufstellung lautet somit: Müller, Ahlers, von Voss, Schlüter, Reinker, Stumpe.

SCR-Kegler wollen den Zusatzpunkt verteidigen

Die Qualifikation für die Playoffs sollte den Zweitliga-Keglern des SC Reckenfeld nach dem jüngsten Punktgewinn in Wattenscheid nicht mehr zu nehmen sein. Nun geht es darum, sich eine möglichst gute Ausgangsposition zu verschaffen – und da sind die direkten Duelle gegen die mutmaßlichen Konkurrenten in der Meisterrunde natürlich besonders wichtig. Am Samstag (14 Uhr) kommt es zu einem solchen Vergleich: Der SCR empfängt als Tabellendritter den derzeitigen Vierten, CfK GW Rösrath.
Mit dem Kaderspieler Dominik Schmitz sowie den Habeth-Brüdern Sven und Thomas haben die Rösrather drei echte Zweitliga-Hochkaräter im Aufgebot. Dieses Trio trug in der vergangenen Saison entscheidend dazu bei, dass das Team aus dem Rheinisch-Bergischen Kreis in Reckenfeld einen Punkt entführte – es blieb der einzige Heimpunktverlust für den SCR in der gesamten Spielzeit.
Dieses Mal würden die Reckenfelder den Gast gern ohne Punkt auf die Heimreise schicken. Doch das wird nicht einfach. „Da muss schon eine ordentliche Mannschaftsleistung her“, sagt Reckenfelds Teamsprecher Andre Ahlers. Weil Michael Schlüter und Jonas Müller leicht angeschlagen sind, stehen Udo Reinker und Andre Penz als Ersatz bereit.

Die Playoffs fest im Blick

Die verdienten Schulterklopfer konnte er sich gar nicht persönlich abholen: Udo Reinker war am Sonntag ganz zweifellos der “Mann des Tages” bei den Zweitliga-Keglern des SC Reckenfeld. Als Ersatzmann war der 46-Jährige im Auswärtsspiel beim Aufsteiger SKG Wattenscheid ins Team gerutscht, um dann mit starken 797 Holz entscheidend dazu beizutragen, dass die Reckenfelder einen Punkt mitnahmen – 1:2 (31:47/ 4664:4881) hieß es am Ende aus Sicht der Gäste. Das Ticket für die Playoffs zur 1. Bundesliga dürfte dem SCR damit wohl nicht mehr zu nehmen sein.
Mit seiner Zahl schlug Reinker nicht nur vier seiner Mitspieler, sondern vor allem auch die drei Wattenscheider Karsten Detert (792 Holz), Michael Voß (782) und Gero Ziegelmann (767). Ebenfalls drei Wertungen sammelte Andre Ahlers mit exakt 800 Holz. Besser waren nur die Wattenscheider Frank Ocwirk (816), Carsten de Boer (836) und Dennis Schmidt, der am Sonntag mit 888 Holz in einer anderen Liga kegelte. Reckenfelds “Youngsters” Jonas Müller (758) und Nick von Voss (739) taten sich hingegen schwer mit den anspruchsvollen Kunststoffbahnen, die vor allem viel Präzision erforderten. Am Ende hatte der SCR allerdings auch das nötige Spielglück auf seiner Seite, weil Stefan Lampe (787) und Dieter Stumpe (783) knapp an Wattenscheids Voß vorbei zogen: Punktlandung zum Punktgewinn.
Als die Entscheidung gefallen war, war der Matchwinner längst weg zum Spitzenspiel “seiner” 2. Mannschaft bei SW Werl. Und dort setzte Reinker noch einen drauf: Mit überragenden 855 Holz bestätigte er seine Gala-Form. Den erhofften Auswärtssieg verpassten die Reckenfelder beim 1:2 (37:41/ 4714:4745) aber dennoch knapp – trotz einer ansonsten geschlossen guten Mannschaftsleistung. Jens Hagemann (785), Marc Kockmann (779), Michael Schlüter (772), Marcel Reisch (769) und Andre Penz (754) spielten allesamt ordentliche Zahlen. Im Titelrennen in der Westfalenliga deutet nun alles auf ein “Foto-Finish” zwischen der SCR-Reserve und dem ESV Minden hin. Sonntag in einer Woche treffen beide Teams im direkten Duell aufeinander.

Udo Reinker steht parat, sollte Jonas Müller weiterhin ausfallen
Udo Reinker hatte großen Anteil an den Punktgewinnen der ersten und zweiten Mannschaft

Die SCR-Dritte bleibt nach einer 0:3 (31:47/ 4453:4621)-Heimniederlage gegen die SKG Wattenscheid 2 am Tabellenende der anderen Westfalenliga-Staffel. Rainer Terwort (789), Maria Schmedt (764) und Frank Stallmeier (755) waren die besten bei den ersatzgeschwächten Reckenfeldern. Einen überraschenden 3:0 (22:14/ 3052:2909)-Erfolg feierte indes die 4. SCR-Mannschaft gegen den favorisierten TV Borghorst. Im Windschatten des überragenden Rainer Terwort (820) wussten auch Fabian Howe (767), Helmut Kenning (743) und Ralf Rehkopf (722) zu überzeugen. Die 5. Mannschaft kassierte mit 0:3 (15:21/ 2834:2894) gegen GW Nottuln einen herben Dämpfer im Bezirksliga-Titelrennen. Die starken Zahlen von Markus Rolf (750) und Hendrik Nytz (739) reichten am Ende nicht zum Sieg.