SC Reckenfeld 1928 e.V.

Jetzt zählt’s: Aufstiegsrunde startet in Sontra

Seit fünf Jahren zweitklassig, seit drei Jahren Stammgast in der Aufstiegsrunde – und jetzt vor dem großen Sprung? Die Kegler des SC Reckenfeld klopfen vehement an die Tür zur 1. Bundesliga. Als Führender nach der Zweitliga-Normalrunde geht der SCR mit vier Punkten Vorgabe in die Playoffs, die am Samstag (12 Uhr) im hessischen Sontra starten. Eine Woche später sind der KV Gelsenkirchen (Samstag) und die TG Herford (Sonntag) Gastgeber, bevor am 7. März in Reckenfeld die Entscheidung über den Erstliga-Aufstieg fällt.

Vier Spiele, in denen die Reckenfelder nur allzu gern den Lohn für eine bärenstarke Saison einfahren würden. Doch in den vergangenen Jahren hat sich mehrfach gezeigt, dass der Playoff- Modus seine eigenen Gesetze hat. Viel hängt davon ab, wer mit der Drucksituation am besten umgehen kann.

Dem Auftakt in Sontra könnte gleich eine Schlüsselrolle zukommen. In der Normalrunde feierte der SCR dort einen überraschenden Auswärtssieg. Eine Wiederholung dieses Coups ist zum Playoff-Start zwar nicht zu erwarten. Vielmehr wird es darauf ankommen, in welcher Reihenfolge sich die drei Gästeteams hinter Sontra einsortieren. Die Ergebnisse der Normalrunde könnten den Schluss nah legen, dass Gelsenkirchen am Samstag Reckenfelds schärfster Widersacher werden könnte. Allerdings sollte man die Herforder, die als Tabellenzweiter mit drei Punkten Vorgabe in die Playoffs starten, nicht abschreiben: Angesichts ihrer Routine und langjährigen Erstliga-Erfahrung ist eine deutliche Steigerung im Vergleich zum Ligaspiel im September zu erwarten. „Unser Ziel am Samstag muss sein, vor Herford zu landen“, sagt SCR-Teamsprecher Andre Ahlers. Sollte das gelingen, würde die 1. Liga einen weiteren Schritt näher rücken.

Und dann ist da ja noch das Gesetz der Serie, das für die Reckenfelder spricht: Nach Platz vier in der Saison 22/23, Rang drei in 23/24 und der Vizemeisterschaft vor einem Jahr wäre dieses Mal eigentlich der Titel fällig. Doch die Entscheidung fällt nunmal auf der Bahn. Jetzt zählt´s!

SCR: Andre Ahlers, Jonas van Raalte, Nick von Voss, Michael Schlüter, Robin Graes, Julian Geerdes, Dieter Stumpe.

SCR-Kegler klopfen an der Tür zur 1. Bundesliga

Die Kegler des SC Reckenfeld klopfen vehement an die Tür zur 1. Bundesliga. Zum Abschluss der Zweitliga-Normalrunde behaupteten sich die Reckenfelder gegen SK Mülheim deutlich mit 3:0 (57:21/ 5263:4714), verteidigten damit Platz eins in der Tabelle und gehen nun mit 4 Punkten Vorgabe in die Playoffs.
Die Voraussetzungen vor diesem letzten Spieltag konnten spannender kaum sein: Der SCR lag punktgleich mit Erstliga-Absteiger TG Herford an der Spitze. Bei den Einzelwertungspunkten, die bei Punktgleichheit das nächste Kriterium sind, lag Reckenfeld mit einem Zähler vorn. Das hieß: Der SCR musste mindestens genauso hoch gegen Mülheim gewinnen wie Herford gegen den SK Heiligenhaus 2, um die Führung zu verteidigen. Und hier kam schon vor Spielbeginn schlechte Kunde vom Parallelspiel, denn Heiligenhaus hatte die Reise nach Ostwestfalen mit dreifachem Ersatz angetreten. Auf tatkräftige Schützenhilfe im Fernduell durften die Reckenfelder also nicht unbedingt hoffen. Ganz auf die eigenen Stärken vertrauen, lautete also die Devise.
Eine wahre Demonstration der Stärke lieferte wieder einmal der bewährte Heim-Startblock mit Jonas van Raalte (937 Holz) und Andre Ahlers (907). Ihre Statistik in dieser Saison ist wahrlich eindrucksvoll mit einem Heimschnitt von jeweils über 900 Holz. Sie ließen sich am Samstag auch nicht aus der Ruhe bringen, als auf der Schlussbahn plötzlich ein technisches Problem an einem der Stellautomaten auftrat und das Spiel für knapp eine halbe Stunde unterbrochen werden musste, um die Bahn zu reparieren. Positiver Nebeneffekt: Von nun an wussten die Reckenfelder über den Spielstand in Herford Bescheid.
Eine wichtige Weichenstellung war im Mittelblock das Duell der beiden Michaels: Schlüter für den SCR und Kuenkamp für Mülheim, das der Reckenfelder mit einem konstant starken Durchgang mit 833:819 für sich entschied. Weil auch Nick von Voss (880) seinen Durchgang gewohnt ruhig und souverän runterspielte, hatte der SCR nach vier Spielern noch keine Wertung abgegeben – was zu diesem Zeitpunkt allerdings auch noch für die Herforder gegen Heiligenhaus galt.
Die Entscheidung fiel also im Schlussblock, in dem die Mülheimer Thomas Klasen (809) und Heiko Störig (810) ordentlich dagegen hielten. Das stellte jedoch Julian Geerdes (870) und den am Samstag gut aufgelegten Dieter Stumpe (836) aber nicht vor große Probleme. Zu 21! Keine Wertung abgegeben. Damit war dem SCR Platz eins nicht mehr zu nehmen. Dass Herford am Ende noch drei Wertungen einbüßte, fiel nicht mehr ins Gewicht.
Am 21. Februar starten nun die Playoffs mit dem Heimspiel des Viertplatzierten Blau-Weiß Sontra. Am Wochenende danach sind Gelsenkirchen (28. Februar) und Herford (1. März) die Gastgeber, bevor am 7. März auf den Bahnen am Wittlerdamm die Entscheidung fällt, wer künftig erstklassig kegelt.

Jeder Punkt zählt

Wer gewinnt höher? Die Antwort auf diese Frage entscheidet darüber, wer aus der Pole Position in die Playoffs zur 1. Bundesliga startet. Die Kegler des SC Reckenfeld empfangen am letzten Spieltag der Normalrunde die SK Mülheim, Konkurrent TG Herford hat die Zweitvertretung des SK Heiligenhaus zu Gast. Beide Spiele beginnen am Samstag um 13 Uhr.

Die Ausgangsposition in diesem Fernduell könnte spannender kaum sein: Reckenfeld und Herford liegen punktgleich auf den Plätzen eins und zwei, der SCR hat im bisherigen Saisonverlauf einen Einzelwertungspunkt mehr gesammelt als der Erstliga-Absteiger. Und eben diese Wertung dürfte am Ende den Ausschlag geben, ob man mit drei oder vier Punkten Vorgabe in die Aufstiegsrunde geht. Denn dass beide Aufstiegsaspiranten ihre Heimspiele gewinnen werden, daran besteht kein ernsthafter Zweifel. Möglicherweise kommt es also auch darauf an, mit welcher Einstellung und welchem Personal die jeweiligen Gästeteams anreisen.

Die Herforder haben den Vorteil, dass es für Heiligenhaus wohl um nichts mehr geht, während Mülheim noch reelle Chancen hat, sich als Vierter für die Meisterrunde zu qualifizieren. Auf der anderen Seite haben die Mülheimer in der Vergangenheit am Wittlerdamm noch nie Bäume ausgerissen. In der Vorsaison kassierten sie sogar „zu 21“ die Höchststrafe. Ein Ergebnis, mit dem die Reckenfelder dieses Mal Platz eins buchen würden. Doch Zahlen aus dem letzten Jahr zählen bekanntlich gar nichts!

„Wir müssen uns auf unser Spiel fokussieren. Alles andere wird sich zeigen“, sagt SCR-Teamsprecher Andre Ahlers. Für Robin Graes, der die maximale Zahl von Einsätzen in dieser Saison schon erreicht hat, rückt Dieter Stumpe nach zuletzt starken Heimleistungen in der Zweiten wieder ins Team.

SCR: Andre Ahlers, Jonas van Raalte, Nick von Voss, Michael Schlüter, Julian Geerdes, Dieter Stumpe

Es bleibt eng an der Tabellenspitze

Wer startet aus der Pole Position in die Playoffs zur 1. Bundesliga? Diese Frage wird erst am letzten Spieltag der Normalrunde beantwortet. Denn mit einer insgesamt schwachen Vorstellung beim Aufsteiger SKC Lage-Greste verpassten es die Kegler des SC Reckenfeld, sich am vorletzten Spieltag einen entscheidenden Vorteil zu verschaffen. Immerhin nahmen die Reckenfelder beim 1:2 (33:45/ 4584:4729) am Ende einen Punkt mit und verteidigten damit die Tabellenführung – wenn auch denkbar knapp.
Die Partie auf den anspruchsvollen Bahnen in Greste begann eigentlich ganz nach dem Geschmack der Gäste: Jonas van Raalte (802 Holz) und Robin Graes (797) holten gegen Björn Brinkmann (800) und Nils Hartnack (774) einen Vorsprung von 25 Holz heraus und sammelten die ersten drei Wertungen. Doch im Mittelblock wendete sich das Blatt: Nick von Voss hielt mit 762 Holz immerhin noch Grestes Routinier Eckhard Kopp (758) in Schach. Udo Reinker jedoch leistete sich nach gutem Beginn zu viele Fehler und blieb bei enttäuschenden 715 Holz hängen. Immerhin blieb Grestes Stephan Rüsenberg mit 794 Holz knapp hinter den beiden SCR-Zahlen aus dem Startblock, so dass es für den Zusatzpunkt weiterhin gut aussah. Aus dem Reckenfelder Vorsprung waren allerdings 50 Holz Rückstand geworden.
Trotzdem schien zu diesem Zeitpunkt noch alles möglich, hatte man doch mit Andre Ahlers und Julian Geerdes noch zwei heiße Eisen im Feuer. Allerdings fand Ahlers – sonst Reckenfelds bester Auswärtsspieler in dieser Saison – überhaupt keinen Draht zur Bahn. 729 Holz standen am Ende für ihn zu Buche. Und weil auf Seiten der Gastgeber Maik Aderhold (814) sich an die Spitze der Tageswertung setzte, wurde es auch um den Zusatzpunkt nochmal eng. Am Ende aber durften die Reckenfelder doch zumindest einen Punkt einpacken, weil Tobias Henke (789) hinter Graes und van Raalte blieb und sich Julian Geerdes mit zwei starken Bahnen immerhin noch auf 779 Holz kämpfte.
Die Ausgangsposition vor dem letzten Spieltag könnte somit kaum spannender sein: Der SCR und die TG Herford, die das Verfolgerduell gegen Gelsenkirchen am Samstag mit 3:0 (48:30) gewann, gehen punktgleich ins Rennen. In der Einzelwertung liegen die Reckenfelder um einen mickrigen Zähler vorn. Am kommenden Samstag, wenn der SCR den SK Mülheim empfängt und die TG Herford die SK Heiligenhaus 2, kommt es damit in beiden Spielen auf jede einzelne Wertung an.

Endspurt beginnt jetzt

Zwei Spiele sind es noch bis zum Ende der Normalrunde in der 2. Bundesliga der Sportkegler. Und noch haben drei Teams die Chance, als Erster über die Ziellinie zu gehen und sich damit die beste Ausgangsposition für die anschließenden Aufstiegs-Playoffs zu sichern: die beiden Erstliga-Absteiger TG Herford und KV Gelsenkirchen – und der SC Reckenfeld.
Mit vier Punkten aus den verbleibenden zwei Spielen hätte der SCR gute Karten fürs Finish, mit fünf Zählern wäre Platz eins so gut wie sicher. Vor dem Auswärtsspiel beim SKC Lage-Greste am Samstag (14 Uhr) heißt deshalb die klare Vorgabe: Mindestens ein Punkt muss her!
Das dürfte allerdings alles andere als ein Selbstläufer werden: Der Zweitliga-Neuling aus dem Kreis Lippe hat sich in dieser Saison äußerst achtbar geschlagen und zu Hause nur ein einziges Mal verloren: Gleich am zweiten Spieltag gab es gegen Herford eine knappe Niederlage mit 30 Holz Rückstand. Alle anderen Heimspiele hat der Aufsteiger gewonnen, wobei sich die Gästeteams mitunter enorm schwer taten mit dem für viele unbekannten Geläuf im Keller einer Gewerbehalle in Leopoldshöhe. Ein Schnitt von um die 800 Holz hat Greste bislang stets zum Sieg gereicht.
Auch für die meisten Reckenfelder ist die Anlage mit zwei Holz- und zwei Kunststoffbahnen unbekanntes Terrain. Nicht zuletzt deshalb hat SCR-Teamchef Andre Ahlers entschieden, Udo Reinker aus der 2. Mannschaft mitzunehmen. Er hat in der jüngeren Vergangenheit des öfteren in Greste gespielt und meist gute Ergebnisse erzielt. Vielleicht wird er am Samstag ja zur “Geheimwaffe”.
Daneben setzen die Reckenfelder auf die bewährte Besetzung: Andre Ahlers, Jonas van Raalte, Nick von Voss, Udo Reinker, Robin Graes, Julian Geerdes.