SC Reckenfeld 1928 e.V.

Military-Fitness beim Hyrox-Sessionfinale in Berlin erfolgreich

Bei außergewöhnlich warmen Bedingungen ging die Gruppe Military-Fitness des SCR am vergangenen Wochenende beim großen Hyrox-Sessionfinale in Berlin an den Start. Insgesamt vier Mitglieder der Trainingsgruppe stellten sich der anspruchsvollen Kombination aus Laufen und Functional-Fitness-Workouts auf dem Gelände des ehemaligen Flughafen Tempelhof. Die besondere Kulisse sorgte für ein eindrucksvolles Eventerlebnis.

Das Rennen in Berlin zählt zu den wenigen Outdoor-Events der Hyrox-Serie weltweit. Neben New York City ist Berlin aktuell das einzige offizielle Outdoor-Hyrox-Event. Die hohen Temperaturen und die direkte Sonneneinstrahlung machten die Wettkämpfe für viele Athletinnen und Athleten zusätzlich extrem anspruchsvoll. Der Veranstalter reagierte darauf mit zusätzlichen Wasserstationen, Wassersprenklern sowie Hyrox-Teammitgliedern, die entlang der Strecke mit Sprühflaschen für Abkühlung sorgten.

Für Johannes und Maike Leewe war das Event eine besondere Premiere: Beide gingen erstmals gemeinsam im Mixed-Doubles-Wettbewerb an den Start und meisterten die Herausforderung erfolgreich. Auch Sabrina Kock konnte ein starkes Ergebnis feiern. Für sie war es bereits das vierte Hyrox-Rennen sowie der zweite Start im Women-Open-Einzel. Trotz der schwierigen Bedingungen erreichte sie eine persönliche Bestzeit. Im Anschluss sagte sie: „Es war sehr anstrengend, aber einfach super.“

Markus Lahrkamp absolvierte in Berlin bereits sein sechstes Hyrox-Rennen und konnte seine bisherigen Bestzeiten erneut deutlich verbessern. Besonders die Hitze machte den Wettkampf aus seiner Sicht außergewöhnlich fordernd: „Unter diesen Bedingungen war es deutlich anstrengender als sonst. Deshalb bin ich umso zufriedener und glücklicher, dass ich mich trotzdem so verbessern konnte.“

Zielke stellt sich neuer Herausforderung

SCR-Extremsportler Wladimir Zielke hat sich beim 15. Steinfurter Triathlon einer neuen Herausforderung gestellt. Bei sengenden 30 Grad Hitze stieg am Wochenende eine Gruppe fortgeschrittener Sportler in den Startblock zu einer Mitteldistanz im Triathlon. Zielke, dessen Trainingsbilanz kaum eine Pause kennt, hat in den vergangenen Monaten schweißtreibende Einheiten absolviert. Sein Fokus lag dabei auf der perfekten Kombination aus Ausdauer, Kraft und Renneinsatz – Grundvoraussetzungen, die eine Mitteldistanz im Triathlon auszeichnen.

Der Wettkampf begann mit einer Zwei-Kilometer-Schwimmstrecke. Direkt im Anschluss wechselten die Athleten aufs Rad. Die 80 Kilometer Rundkurs führten durch Gebirge und ein flaches Land rund um Steinfurt. Nach dem Radstück ging es schließlich auf die Halbmarathonstrecke, die mit ihren abwechslungsreichen Abschnitten aus befestigten Wegen und Asphaltabschnitten die Muskulatur nochmals forderte.

„Es ist eine großartige Herausforderung. Die Hitze, das Tempo und die Streckenführung verlangen einem alles ab“, sagte Zielke nach dem Rennen. Das markiert für ihn den Auftakt zu einer neuen Herausforderung: Die Extreme des Sports zu meistern und die eigene Grenze zu überschreiten.

Karateka in Limburg, Leipzig und Aalen

Erst kürzlich waren die Kamakura-Karateka in Beelen. Darüber hinaus hielt der Kalender 2026 schon einige spannende Lehrgänge bereit. Hier ein Überblick:

Zum Jahresauftakt besuchten die Kamakura-Karateka ein Kangeiko (japanische Bezeichnung für Wintertraining in der kältesten Jahreszeit) im Dojo Sakuragaoka in Limburg an der Lahn. Das Seminar wurde von Shinji Akita Sensei, Chief Instructor der SKAI, geleitet. Ein gemütliches Beisammensein der Karateka unter der Dojoleitung von Markus Boy Sensei durfte am Freitagabend in der Altstadt natürlich nicht fehlen. Das neue Karatejahr mit neuen Herausforderungen an Körperbeherrschung und Flexibilität nahm einen guten Anfang.

In Leipzig, beim Dojo Musashi, fand der Braun-/Schwarzgurtlehrgang unter der Leitung von Eugen Landgraf Sensei (8. Dan) und Antonio Ceferino Sensei (8. Dan) statt. Zwölf Kamakura-Karateka machten sich auf den Weg zum ersten Verbandslehrgang von SKID (Shotokan Karate International Deutschland) im aktuellen Jahr. Der Samstagnachmittag war in drei Einheiten gegliedert und begann mit intensiven Kihon-Kombinationen. In den Kata Bassai Dai und Bassai Sho lag der Schwerpunkt auf präziser Ausführung, richtigem Timing und effektivem Körpereinsatz. Anschließend wurden Kumite-Übungen trainiert, bei denen Distanzgefühl sowie die saubere Ausführung einer festgelegten ersten Technik mit situationsbedingten Folgetechniken gefordert waren. Der gemütliche Teil am Samstagabend wurde von den Teilnehmern in der Leipziger Innenstadt gern angenommen, wobei die eine oder andere Technikabfolge noch einmal vertieft diskutiert wurde. Nach den beiden letzten Trainingseinheiten am Sonntag stellten sich die Karateka einer abschließenden Konditionsübung, die dank gegenseitiger Unterstützung gemeinsam gemeistert wurde. Vielen Dank für das Ausrichten dieses gelungenen Lehrgangs! Oss

Außerdem folgten die Karateka des Dojo Kamakura aus dem Münsterland der Einladung zum Bundeslehrgang des SKID in Aalen/Stuttgart beim heimischen Dojo Nobunaga. Als besonderer Gast war Shihan Soshi Masaru Miura (10. Dan) eingeladen. Der 1939 geborene Großmeister gründete 1977 den Verband Shotokan Karate International Italien (SKI-I) und teilte sein beeindruckendes Wissen und seine langjährige Erfahrung mit den Teilnehmenden. Shihan Eugen Landgraf (8. Dan) und Shihan Frank Stuckemeier (7. Dan) demonstrierten für die Karateka zahlreiche Kombinationen und Anwendungen, die an die jeweiligen Gürtelgrade angepasst waren. Ein großes Dankeschön an das heimische Dojo Nobunaga für die Organisation dieses gelungenen Lehrgangs!


Bericht: Markus Boy